Miyanomori Elementary School 
Higashi-Matsushima

Miyanomori Elementary School 
Higashi-Matsushima

After the Tohoku earthquake and tsunami in 2011, the rebuilding of the Miyanomori Elementary School helped to raise the community’s spirits for the positive future of the local children.

Projekt-Schaufenster

Miyanomori-Grundschule

Higashi-Matsushima, Japan

UNTEN ZUM EXKLUSIVEN INHALT SPRINGEN:

Projekt

Das Gebiet, in dem die Schule gebaut wurde, wurde 2011 von dem Tohoku-Erdbeben und dem Tsunami heimgesucht. Der Wiederaufbau der Schule trug dazu bei, die Gemeinde für eine positive Zukunft der Kinder in der Region zu begeistern. Coelacanth K&H Architects, eines der bekanntesten Architekturbüros in Japan, wurde mit dem Entwurf des neuen Gebäudes beauftragt. Das Ziel des Büros ist es, Architektur zu schaffen, die als Hintergrund für die Aktivitäten der Menschen dient und nicht als Denkmal.

Projektname: Stadt Higashi-Matsushima, Miyanomori-Grundschule

Standort des Projekts: Miyagi, Japan

Name der Firma: Quastenflosser K&H Architekten

Projekttyp: Volksschule

Projektgebiet:

Fläche des Geländes: 16249.68 ㎡

Baugebiet: 3728.02 ㎡

Gesamte Bodenfläche: 4035.31 ㎡

Datum der Fertigstellung: 2016

Team

Quastenflosser K&H Architekten

Coelacanth K&H Architects ist ein Team von 14 Fachleuten unter der Leitung von Hiroshi Horiba und Kazumi Kudo. Sie haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den prestigeträchtigen The Japan Institute of Architects Award. Ihr Portfolio umfasst öffentliche Gebäude wie Schulen und Bibliotheken, aber auch Geschäfts- und Wohngebäude sowie Möbeldesign.

Das Unternehmen ist bestrebt, das Beste aus den vorhandenen Bedingungen wie Licht, Wind, Boden und städtischem Umfeld zu machen und die Geschichte der Menschen und des Ortes an künftige Generationen weiterzugeben.

Bei der Architektur sollte es nicht darum gehen, die bestehende Gemeinschaft, ihre Geschichte und die Einzigartigkeit des Ortes zu eliminieren, sondern sie einzubeziehen und weiterzuentwickeln.

Hiroshi Horiba
CEO, Coelacanth K&H Architekten
Wiederaufbau
Neue Schule weckt die Lebensgeister und stärkt die Gemeinschaft

Das Gebiet, in dem die Schule gebaut wurde, wurde 2011 von dem Tohoku-Erdbeben und dem Tsunami heimgesucht. Die größten Verluste an Leben und Eigentum gab es in Nobiru, einem ehemals schönen Vorort, der fast vollständig zerstört wurde. Das neu geplante Schulgebäude wurde auf höherem Gelände errichtet, und der Wiederaufbau der Schule trug dazu bei, die Gemeinde für eine positive Zukunft der örtlichen Kinder zu begeistern. Der gewählte Standort war mit dichten, vernachlässigten Bäumen, Sträuchern und Büschen bewachsen und wurde in einen lichten und vielfältigen Wald verwandelt.

Durch den Wiederaufbau der Schule, wo nach dem Erdbeben nichts mehr war, hat die Gemeinde uns mitgeteilt, dass ihr Lebenswille gestärkt worden ist. Dies ist also eines der denkwürdigsten Projekte für mich.

Kazumi Kudo
CEO, Coelacanth K&H Architekten
Kommunikation
Mit BIM in die Zukunft blicken

Es ist schwierig, das Endergebnis einer Struktur zu sehen, wenn man kleine Hölzer aus mehr als 5000 Teilen zusammensetzt, aber Archicad kann zeigen, wie das Gesamtergebnis aussehen wird, wenn all diese kleinen Teile zusammengesetzt sind.

Mithilfe von BIM erklärten die Architekten den Menschen in der Gemeinde, dass sie vom Inneren des Gebäudes aus das Meer auf der linken und die Berge auf der rechten Seite sehen können, und zeigten ihnen anhand einer Simulation, wie das Sonnenlicht durch die Fenster scheinen würde. Das Ergebnis war, dass Archicad allen Beteiligten half, den Raum zu verstehen, indem es die Entwurfsabsicht vermittelte.

Mehr über Visualisierung
Zusammenarbeit
BIMx fördert die Zusammenarbeit

Zimmerleute und Bauarbeiter nahmen an Workshops teil, um mit den möglichen Strukturen aus Kleinholz zu experimentieren, und das Modell und der Raum wurden mit BIMx überprüft. Da es nicht möglich ist, den Raum wiederholt mit einem physischen Modell zu überprüfen, wurde BIM zu einem besonders nützlichen Werkzeug für die Design-Iteration. Während des Entwurfsprozesses prüften die Zimmerleute, die Bauherren und die Gebäudemanager mögliche Probleme und Bedenken im Vorfeld der Bauarbeiten. Der Gebäudemanager befürchtete beispielsweise, dass es aufgrund der unregelmäßigen Anordnung der Räume schwierig sein würde, vom Flur aus in jedes Klassenzimmer zu schauen. Dieses Problem wurde durch die Darstellung des Raums im BIMx-Modell gelöst.

Architektur ist nicht etwas, das eine einzelne Person erdenkt und schafft – sie sollte die Meinungen und das Verständnis vieler Menschen widerspiegeln und im Sinne aller gebaut werden. Der Einsatz von 3D-Werkzeugen wie Archicad und BIMx hilft uns sehr dabei, mehr Menschen in den Bauprozess einzubeziehen – auch Nichtfachleute.

Hiroshi Horiba
CEO, Coelacanth K&H Architekten
Mehr über BIMx

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